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Dienstag, 25.10.2022

Zusammen für eine bessere Zukunft

Vierundzwanzig Organisationen im Kinder- und Jugendbereich sind über Südtirols Netzwerk für Nachhaltigkeit miteinander verbunden. Elf von ihnen trafen sich am 21-22 Oktober im Biohotel Steineggerhof zu einer Klausur mit der Frage, wie Nachhaltigkeit bei ihrer Zielgruppe ankommt. Was bewegt junge Menschen und was möchten sie bewegen?

Das Thema „Nachhaltigkeit“ betrifft uns alle. Und doch verdrängen wir es meist aus unserem Bewusstsein. Zu schwer scheint diese moralische Pflicht auf unseren Schultern zu lasten. Das hat einen einfachen Grund: Der Mensch ist nicht gut darin, auf Bedrohungen zu reagieren, die nicht unmittelbar erscheinen. Hier hat es die Evolution nicht gut mit uns gemeint. In Wahrheit aber - darüber bestand bei der Klausur des Jugendnetzwerkes einhelliger Konsens – ist der Klimawandel längst zur akuten Gefahr geworden.

Wie aber kann diese Einsicht zu echten Veränderungen beitragen?

„Nachhaltigkeit muss konkret sein, damit sie bei jungen Menschen ankommt.“, sagt Ralf Pechlaner von der Alpenvereinsjugend Südtirol. So seien zum Beispiel das Projekt „Refill“, Müllsammlungen in den Bergen und Kochkurse zum ressourcenschonenden Einkauf und restloser Verwertung der Lebensmittel in den Hüttenlagern bewährte Methoden für den AVS, um Nachhaltigkeit zu vermitteln.

Auch der Generationenaustausch sei wichtig, betont der Leiter der Scout CNGEI in Bozen Maximilian Maniacco. Denn Jung und Alt könnten viel voneinander lernen. Anstatt einen Konflikt zwischen den Generationen heraufzubeschwören, sollte man den ungeheuren Erfahrungsschatz der Älteren und das innovativ-kreative Know-how der Jüngeren synergetisch im Sinne der Nachhaltigkeit ausschöpfen.

Stefano Pellizzari von „ART“ sieht in der Kunst ein gewaltiges Vermittlungspotenzial. Mit Konzerten im Grünen sei geplant, im nächsten Jahr Musik und Nachhaltigkeit zu verbinden. Konzerte und Musikevents, wie wir sie von früher kennen, seinen mit viel zu hoher Umweltbelastung und Müllproduktion verbunden. „Upcycling“ und Kunst fließen auch bei Zoran Aleksov von Streetworkbz in den Austausch mit Jugendlichen ein. Mit von Jugendlichen gestalteten Upcycling-Installationen könne man zu einem schonenden Umgang mit der Natur aufrufen. „Schöpfungsbewahrung“ nennt es Daniel Donner von der SKJ. Nur die Wortwahl ändert sich: der Wunsch nach einem achtsamen Umgang mit unserer Natur ist derselbe.

Besprochen wurde auch die Klima-Woche, die Young Caritas und Kolping Jugend gemeinsam mit anderen Partner-Organisationen heuer im September veranstaltet hat. Sie soll nächstes Jahr wiederholt werden, unter noch stärkerer Einbindung der Bewegung „Climate Action South Tyrol“, und der jungen Menschen selbst als Botschafter*innen für Nachhaltigkeit.

„Wirklich erfolgreich und wirksam sind nur jene Veranstaltungen, die den jungen Menschen freie Hand geben für ihre Art, die Themen aufzugreifen“, bringt es Peter Grund vom Südtiroler Jugendring auf den Punkt. „Geben wir den jungen Menschen die Bühne. Die Zukunft gehört ja ihnen.

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